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Vergessen und wiederentdeckt

Nach seinem Tod im Jahre 1972 geriet Wolfgang Jacobi mehr und mehr in Vergessenheit. Nur in Akkordeonisten-Kreisen blieb sein Name ein Begriff. Anlässlich des 100. Geburtstages von Jacobi ergriff sein Enkel Dr. med. Andreas Ullrich deshalb die Initiative, an das Schaffen seines Großvaters zu erinnern. Zusammen mit der Musikwissenschaftlerin Dr. Barbara Kienscherf wurde schließlich 1997 ein Projekt zur Wiederentdeckung Wolfgang Jacobis ins Leben gerufen. Seitdem sind verschiedene Publikationen erschienen und Konzepte entwickelt worden, die Jacobi ins heutige Musikleben integrieren wollen. Diese gipfelten schließlich 2022 in der Einrichtung einer Forschungsstelle zur Erschließung und wissenschaftlichen Aufarbeitung des Jacobi-Nachlasses im Kontext kreativ-künstlerischer Auseinandersetzungen am Ben-Haim-Forschungszentrum der Hochschule für Musik und Theater München.

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