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Neuigkeiten


Mai 2017

Bei der Ordnung der Privatkorrespondenz von Wolfgang Jacobi konnten bisher insgesamt rund 570 Personen ermittelt werden, mit denen der Komponist in Verbindung stand. Zum einen liegen Briefe, Post- oder Ansichtskarten, Telegramme und Drucksachen von diesen Personen vor, zum anderen Durchschläge der Briefe Jacobis an diese.
Daneben befindet sich im Jacobi-Nachlass noch eine Vielzahl weiterer Briefe, die sach- oder anlassbezogen abgeheftet wurden und in diesen Zusammenhängen verbleiben (Korrespondenz mit Verlagen, Rundfunkanstalten, der GEMA, Gratulationspost zu runden Geburtstagen u.a.m.). Die jeweiligen Korrespondenzpartner hier gilt es, in weiteren Schritten zu ermitteln.


Herbst 2016

Geschätzte 7.000-7.500 Briefe, Karten und Telegramme befinden sich im Nachlass Wolfgang Jacobis. Das ergab eine erste grobe Bestandsaufnahme. Um den Zugriff auf die Dokumente zu ermöglichen, werden diese jetzt nach und nach sortiert und für die interessierte Öffentlichkeit erschlossen.
Die Korrespondenzbestände stammen insbesondere aus der Zeit ab 1945 und umfassen Briefe von Kollegen,
Freunden, Musikern, Kulturpolitikern und anderen mehr wie auch maschinenschriftliche Durchschläge von Jacobis Antwortschreiben. Sie vermitteln Einblicke in das Leben und Wirken von Wolfgang Jacobi, sein Denken und Fühlen, und versprechen manch historisch spannende Entdeckung oder neue Erkenntnis.
Das aufwendige Erschließungsprojekt wird in Kooperation mit der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns durchgeführt. In Abstimmung mit dieser wurde das konkrete Vorgehen für die Archivmaßnahme festgelegt. Ziel des Projekts ist, durch die Zugänglichmachung auch die wissenschaftliche Erforschung und Aufarbeitung der Briefbestände möglich zu machen und Interessenten dafür zu finden.


Frühjahr 2015

Die Arbeiten in Bezug auf die Erschließung der von Wolfgang Jacobi hinterlassenen Fotografien wurden fertiggestellt. Mehr dazu unter Bestände.
Als Nächstes ist geplant, die im Jacobi-Archiv vorhandenen Briefe zu ordnen und zu erfassen.


März 2014

Notenfunde im Sigurd M. Raschèr Archiv an der State University of New York!: Bei Recherchen entdeckte der Rascher-Biograf Wildy Zumwalt im Nachlass des berühmten Saxophonisten und Jacobi-Freundes bisher unbekannte oder als nicht erhalten geltende Werke Wolfgang Jacobis – darunter die »Studien nach Lully« für Altsaxophon und Klavier oder die Pastorale für Sopran, Altsaxophon und Klavier.
Die »Studien nach Lully« wurden im September 2014 in einem Jacobi-Porträtkonzert auf Rügen erstmals wieder aufgeführt und liegen inzwischen dem Jacobi-Archiv vor. Die übrigen Werke sollen noch zur Verfügung gestellt werden.


Herbst 2012

Im Rahmen der Maßnahmen zur Erschließung des Jacobi-Archivs wurde mit der Ordnung, Erfassung und Digitalisierung der vorhandenen Foto- und Bildmaterialien begonnen. Die Dokumente veranschaulichen das Leben Wolfgang Jacobis und die Stationen seiner Biographie auf umfassende Weise.


Juni 2012

Sterberegisterauszug Oskar Jacobi

Der Greifswalder Musikpublizist Ekkehard Ochs hat im Rahmen seiner Arbeiten an einem Artikel über Wolfgang Jacobi für ein Biographisches Lexikon zu Pommerschen Persönlichkeiten u.a. Nachforschungen zu den genauen Lebensdaten der Eltern Jacobis angestellt. Von der evangelischen Kirchengemeinde Sankt Marien Bergen auf Rügen erhielt er Auszüge aus dem Sterberegister
Jahrgang 1923 – mit Daten zur Mutter Sophia Jacobi, geb. Sachse – und
Jahrgang 1933 – mit Daten zum Vater Oskar Jacobi.
Diese Auszüge, wie auch ein Auszug aus dem Trauregister Jahrgang 1922 mit Angaben zur Trauung von Wolfgang Jacobi und Eveline Rüegg, wurden nun in Kopie dem Jacobi-Archiv zugeführt.


Mai 2012

Das Familienarchiv Wolfgang Jacobi wurde von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns in das Internetportal »Archive in Bayern« aufgenommen – als eines der privaten Archive in Unterfranken.
Website: www.archive-in-bayern.de